Hundetraining für den Alltag in Kanada
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DAS ÜBUNGSHEFT

Ein paar Minuten üben, mitten im Alltag.

Wähle eine Übung, die heute zu deinem Hund passt. Beginne an einem ruhigen Ort, belohne den kleinen Teil, der gelingt, und mach eine Pause, wenn es deinem Hund schwerfällt.

AN DER HAUSTÜR

Die Jacke ohne Gedränge anziehen.

Jacke, Schlüssel und Leine können einen Spaziergang ankündigen. Übe einen dieser Schritte, wenn ihr gerade nicht dringend losmüsst.

  1. Nimm in einem ruhigen Raum deine Jacke in die Hand. Belohne eine kurze Pause mit allen vier Pfoten auf dem Boden.
  2. Leg die Jacke wieder ab. Halte die Bewegung so klein, dass dein Hund entspannt bleiben kann.
  3. Schlüpfe probeweise mit einem Arm in den Ärmel. Belohne die Pause und beende die Übung, bevor Schlüssel oder Leine dazukommen.

AUF EURER GEWOHNTEN RUNDE

Den Blick zurück bemerken.

Dein Hund hebt die Nase von einer interessanten Stelle und schaut, wo du bist. Dieser kurze Moment lohnt sich.

  1. Wähle einen ruhigen Wegabschnitt, auf dem ihr anderen Hunden ausweichen könnt.
  2. Schaut dein Hund zu dir, belohne die Aufmerksamkeit und setzt den Spaziergang fort.
  3. Wird eine Ablenkung zu stark, vergrößere erst den Abstand, bevor ihr es erneut versucht.

WIEDER DRINNEN

Das Handtuch schon vor dem Winter kennenlernen.

Steht ein nasser Hund an der Tür, ist wenig Ruhe für eine neue Übung. Probiere das Pfotenabwischen, wenn die Pfoten noch sauber und trocken sind.

  1. Lege eine trockene, rutschfeste Matte an die Tür und lass deinen Hund das Handtuch erkunden.
  2. Berühre ein Bein kurz mit dem Handtuch, belohne eine entspannte Reaktion und mach eine Pause.
  3. Steigere die Übung allmählich bis zum sanften Abwischen einer Pfote. Hör auf, wenn dein Hund sich entzieht oder unwohl wirkt.